Debütiert, dominiert, deprimiert und schikaniert

Ereignisreiches Wochenende für Rapids Tischtennisspieler

Viel vorgenommen hatten sich die fünf Starter von Rapids Herren für die Rangliste 5 am Freitagabend und so kämpften Dirk Straßburger und Mathias Käubler mit Heimvorteil in der Staffel 1 sowie Thomas Ziegs, Christian Müller und René Lehmann beim gastgebenden Verein TUS Ebersdorf in der Staffel 2 Spiel um Spiel für eine gute Platzierung im jeweiligen 9er Starterfeld.

Für Mathias reichte es bei seinem ersten Start überhaupt in der Rangliste 5 bei nur einem Sieg leider nicht zum Verbleib in dieser Rangliste. Besser machten es da Dirk, Christian und Thomas, welche sich mit oberen Platzierungen erneut für die Rangliste 5 im nächsten Jahr qualifizieren konnten. Überraschend und umso beeindruckender war hingegen die Leistung von René Lehmann, welcher in einer denkbar knappen Entscheidung nach Sätzen am Ende Platz 1 erreichen konnte. Er feiert somit am 20. April sein Debüt in der Rangliste 4 und wir drücken ihm natürlich alle Daumen. Glückwunsch Lehmi!

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Am Samstag wurde die Rapid Arena zugleich Austragungsort zweier Punktspiele. Nach zwei denkbar knappen 7:9 Niederlagen in den beiden letzten Spielen, hieß es für die 3. Herren-Mannschaft um Kapitän Michael Fricke endlich den Bock umzustoßen. Das dies am Ende beim 13:2 derart dominant passieren würde, hatten wohl auch die sechs Sportfreunde vom gastierenden Verein TUS Ebersdorf 2 nicht erwartet. Hochkonzentriert gingen alle ans Werk und so trübten einzig jeweils eine Niederlage im Doppel wie im Einzel die beinah weiße Weste.

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Die Vorzeichen für die 1. Herren-Mannschaft waren ungleich besser, konnte doch zuletzt der lang ersehnte erste Sieg eingefahren und zur Aufholjagd geblasen werden. Das es gegen SV Rotation Süd Leipzig 2 nicht einfach werden würde, war wohl allen klar. Das am Ende ein Unentschieden jedoch derart deprimierend sein würde und sich wohl eher wie eine Niederlage anfühlen dürfte, lag letztlich am unglücklichen Spielverlauf. So bleibt es weiterhin beim ganz ganz kleinen Fünkchen Hoffnung, welches für den Klassenerhalt noch besteht.

Die Hoffnung stirbt zuletzt lautet wohl auch das Motto in Bezug auf das Vereinsinterne Klima. Mussten Fans und Spieler der Abteilung Tischtennis zuletzt frierend ihrem Sport nachgehen, wären an diesem Wochenende beinahe Stirnlampen erforderlich geworden. Keine 10 Minuten länger hätte die Rangliste am Freitagabend dauern dürfen, dann hätte die neue Zeitschaltuhr allen das Licht ausgeknipst. Und ist das Licht erst einmal aus, bekommt man es ohne entsprechenden Schlüssel auch nicht wieder an. So geschehen am Samstagmittag vor den beiden wichtigen Punktspielen, als während des kompletten Einspielens die eigentliche Beleuchtung in der Halle dunkel blieb. Erst der Gang zu den Verantwortlichen des Vereins sorgte dafür, dass zwar mit Verspätung, aber zumindest bei voller Beleuchtung, der Punktspielbeginn erfolgen und sogleich ein Protest der gegenerischen Mannschaften verhindert werden konnte. Bei derartigen Schikanen sind es am Ende nicht nur die Gegner des anderen Teams, welche uns Woche für Woche das „Tischtennis-Leben“ aus rein sportlicher Sicht schwer machen wollen. Auf Augenhöhe agieren wir Tischtennisspieler derzeit jedoch ausschließlich am grünen Tisch mit weißem Zelluloid und das sollte sich rasch wieder ändern, denn die Basis für sportliche Erfolge liegt nun einmal in einem intakten und fairen Umfeld.

17
Feb 2013
GESCHRIEBEN
KATEGORIE Events Herren-Teams
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